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März 2017
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„Jeder ist heute ein selbstausbeutender Arbeiter seines eigenen Unternehmens.“

Mit diesem Satz skizziert der Philosoph Byung-Chul Han in seinem Buch „Psychopolitik“ eine Entwicklungsstufe beim Übergang von der analogen in die digitale Gesellschaft.

Natürlich gibt es noch Millionen von Angestellten, für die das nicht gilt. Doch ist es nicht zu übersehen, dass die moderne Arbeitswelt ein wachsendes Heer aus Hybriden hervorbringt, bei denen Elemente aus Unternehmertum und lohnabhängiger Beschäftigung verschmelzen. Im Internet lässt sich schnell eine besondere Spezies finden, für die die Amerikaner einen schmeichelnden Begriff erfanden: Solopreneur.

Galten in der Vergangenheit Freelancer mit fachlicher Spezialisierung als Exoten, die für Honorar von Auftraggeber zu Auftraggeber tingelten, positionieren sich in der Moderne immer mehr Menschen im Internet als Einzelunternehmer mit eigenem Start-up.

Ihre Geschäftsmodelle wirken nach außen kraftvoll und hängen im Inneren sprichwörtlich an seidenen Fäden. Internetanschluss, Laptop und Computer sind die wichtigsten Arbeitswerkzeuge. Das Büro kann der Tisch in der Küche sein oder eine kleine Ecke auf dem Dachboden. Hauptsache es gibt Licht und eine Verbindung ins Internet. Im Extremfall ist der Solopreneur ein Digitaler Nomade mit eigener Website und Firmenanschrift, aber ohne festen Standort. Er arbeitet dort, wo er sich gerade aufhält.

Hartes Brot

12,70 Euro pro geleisteter Arbeitsstunde.

Die Masse der Solopreneure, viele mit exzellenten Fachkenntnissen, beutet sich selbst aus. Das verrät ein Blick in das zweite Dialogpapier der Projektgruppe #NeueZeiten der SPD-Bundestagsfraktion. Die Hälfte dieser Erwerbstätigengruppe kommt demnach höchstens auf 12,70 Euro pro geleisteter Arbeitsstunde. Mehr als ein Viertel aller Solo-Selbstständigen erzielt weniger als den geltenden Mindestlohn für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von brutto 8,50 Euro pro Stunde.

Franziska von Hardenberg (Sologründerin) fasst den Arbeitswand im Interview mit Deutsche Startups.de zusammen: „Du arbeitest dreimal so viel wie vorher und an den Wochenenden auch.“ Das ist etwas übertrieben. Selbständige arbeiten durchschnittlich in Deutschland rund 48 Stunden pro Woche. Das Brot wird hart verdient.

 

Einsamer Fuchs (CC0 unsplash.com)

Die Suche nach Gold, das sich selbst vermehrt

Der Traum aller Solopreneure ist ein passives Einkommen. Passiv heißt in diesem Zusammenhang, dass etwa der Verkauf Produkten und Dienstleistungen über das Internet automatisiert läuft und das Geld im Schlaf verdienen lässt. Es ist wie die Suche nach einem Goldklumpen. Verständlich. Immerhin muss der Rubel auch dann rollen, wenn der Solopreneur krank daniederliegt, Erholung im Urlaub sucht oder einfach keinen Bock hat zu arbeiten.

Moderne Technik trägt das Business.

Doch die meisten von ihnen sind 365 Tage im Jahr für ihr Geschäft da. Keywords, Texte, Landing Pages, Werbebanner: Beständig wird optimiert oder Neues gelernt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Sichtbarkeit der eigenen Angebote im Netz: auf Suchmaschinen, in den globale Werbemarktplätzen geht es zu wie im Finanzmarkt. Die Sichtbarkeit entscheidet über den Erfolg. Wer sich zu oft Freizeit nimmt, der muss mit Einbußen rechnen. Tools, die durch das automatisierte Verbreiten von Statusmeldungen, Posts oder Artikeln den Anschein von Anwesenheit aufrecht erhalten, sorgen für zeitliche Freiräume. Wer sollte es auch sonst tun? – Angestellte hat ein Solopreneur nicht. Moderne Technik trägt das Business. Der Autoresponder für den E-Mail-Versand und die Verwaltung von Kundendaten, ist nur eines der Standard-Werkzeuge. Was nicht zur Kernkompetenz gehört, wird ausgelagert. Der Solopreneur ist schnell und vor allem effizient. Er diskutiert nicht mit Geschäftspartnern über unternehmerische Entscheidungen, sondern trifft sie einsam. Das spart Zeit. Nur seine potenziellen Kunden muss er von seinen Angeboten begeistern. Lästige Fragen von Angestellten entfallen sowieso.

Ein Netzwerk aus nützlichen Kontakten und das Wissen um die Verfügbarkeit von preisgünstigen Dienstleistungen und Tools machen den Solopreneur zur perfekten One-Man-Show. Er ist quasi ein optimierter Online-Samurai, der mit seinem Marketing-Schwert gezielt im Internet stochert, um die geeignete Klientel zu finden, durch die er seine Brötchen verdienen kann. Ob er es mit seinen Angeboten schafft, steht auf einem anderen Blatt.

Lebenskunst- und Wohlfühlberater

Die großen Schlachtfelder, auf denen sich unzählige Wettbewerber tummeln, werden meist gemieden. Zu groß ist die Konkurrenz, zu riskant das Geschäft. Beratung in Sachen Marketing gibt es beispielsweise wie den berühmten Sand am Meer. Das bevorzugte Revier des Solopreneure ist die Nische. Training und Coaching stehen hoch im Kurs. Fast jeder bietet Video-Seminare, Webinare, Schritt-für-Schritt-Anleitungen oder E-Books an.

Die eigene Individualität ausleben.

Es findet sich viel Nützliches, aber auch Unsinniges, Liebloses und Skurriles: Layout-Design-Trainer, Anti-Stress-Manager, Trage-Berater, Ideen-Coach, Liebesberater, Kundengewinnungscoach, Stilleberater, Erfolgsunterstützer, Ethik-Berater, Impulsgeber, Lebenskunst- und Wohlfühl-Berater. Die Liste scheint endlos, vor nichts wird Halt gemacht.

Das Leben als Solopreneur versprüht dabei Frische. In Fachbeiträgen, auf Blogs und in Interviews ist von smarten Geschäftsmodellen die Rede. Die Karriere selbst planen und in der Hand haben. Die grenzenlose Freiheit wird beschworen. Leidenschaft und die Lust, die eigene Individualität auszuleben. Sein eigener Boss sein. Ein Rebell sein. Dabei wäre die Aussage von Byung-Chul Han passender: „Jeder ist Herr und Knecht in einer Person.“

So weit, so gut. Viele lassen sich für diese Unternehmensform trotzdem begeistern. Die Branche ermutigt „Newbies“, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen, um sich über Schwierigkeiten auszutauschen, auf die ein Unternehmer treffen kann. Da wird angeraten, sich gegenseitig in den Sozialen Netzwerken zu empfehlen, um zur Kundengewinnung mehr Reichweite aufzubauen. Auch fehlt nicht der Hinweis, dass man sich Feedback über Tools, Software, Werbetexte, Designs, Videoschnitte, Live-Seminare, Anschreiben und was es noch alles so gibt bei anderen Solopreneurs einholen soll. Last, but not least muss hin und wieder ein Projekt analysiert werden. Und wer könnte sich für den Austausch besser eignen, als ein anderer Solopreneur oder ein Veteran des Einzelunternehmertums, der aufzeigt, wo der Hase falsch oder richtig gelaufen ist?

Professionelle Leistung für fünf Dollar

Auf der einen Seite steht also die Betonung der Individualität, auf der anderen Seite wird die Notwendigkeit zum Austausch mit anderen hervorgehoben. Das ist ein Widerspruch, der die fatale Eleganz der Einzelkämpfer unterstreicht, die sich zum Leistungssubjekt optimiert haben.

Der Mensch taugt nicht sonderlich zum Solopreneur.

Auffällig laut fällt die psychologische Tür ins Schloss: Sicherheit, Kommunikation und Anerkennung sind fundamentale Bedürfnisse des Menschen. Die findet der Einzelne nur in der Gruppe. Der Mensch taugt also nicht sonderlich zum Solopreneur, sondern entfaltet seine Power und Kreativität in der Kooperation mit anderen und durch das Erreichen gemeinsamer Ziele. Es leuchtet ein, dass zum Beispiel die Verteilung des unternehmerischen Risikos oder die Aufteilung der anfallenden Arbeiten auf viele Schultern, für jeden Beteiligten eine Erleichterung bedeutet. Von einem Lob oder einer motivierenden Geste ganz abgesehen. Vermittelt wird aber ein völlig anderes Bild: Das des Allround-Talents, das alles allein hinkriegt.

Jeder Handgriff kann ausgelagert werden. Das stimmt. Daraus ergeben sich Möglichkeiten. Wer eine Geschäftsidee hat, die sich im Internet abbilden lässt, der kann aus dem Nichts eine Firma hochziehen. Für die Wirtschaft ist das auf den ersten Blick sehr gut, werden doch neue Branchen angetrieben. Allerdings führt die Segmentierung in vielen Sparten zu einem unglaublichen Preisverfall. Wer sich schon einmal für fünf Dollar in Indien ein professionelles Logo hat anfertigen lassen oder für zehn Dollar ein Verkaufsvideo in Mazedonien, der wird sich skeptisch fragen, ob kreative Berufe noch eine tragfähige finanzielle Zukunft bieten. Stress-Manager, Bachblüten-Berater und Ideen-Coach, was immer das sein mag, wirken da schon vielversprechender. Aber auch die stehen für sich alleine auf dem Schlachtfeld.

Kooperation liegt dem Menschen im Blut. Doch was hält ihn davon ab, auf den harten Weg des Solopreneurs zu verzichten und mit anderen eine Firma zu gründen, um gemeinsam den unternehmerischen Erfolg zu suchen? Die Summe der Einzelfähigkeiten erhöht unbestritten die Durchschlagskraft. Das nötige Vertrauen aufzubauen, ist offenbar die größte Hürde. Dabei sollte es gerade den Einzelunternehmern mit Leichtigkeit gelingen, diese zu überwinden, ist es doch für sie täglich substanziell auch mit ihren Kunden eine Vertrauensbasis zu schaffen.

Die Blockade wird vor dem Beginn der eigentlichen Unternehmung aufgebaut. Da nützt es auch nichts, wenn man sich im ersten Moment sympathisch ist. Denn eine Batterie aus Fragezeichen bildet eine Mauer: Wer macht was? Wer hat wem was zu sagen? Wer bekommt was vom Kuchen? Wer ist Chef? Die schlimmste aller Fragen: Was passiert, wenn sich das Team nicht mehr versteht? Diese Zweifel machen unfrei. In einer Gesellschaft, in der das Individuum so hoch gelobt wird, scheint die Anstrengung zu groß, diese Fragen gemeinsam, gerecht und demokratisch zu beantworten. Das Ende wird also eingeläutet noch bevor der erste Schritt getan ist. Als Rettungsanker bleibt die Individualität und das vermeintlich einfachere Werkeln als Solist. Foren und Communities dienen dann als Ersatz.

Das Meeting: Lösung und Ursache aller Probleme. (CC0, Startup Stock Photos)

Die Macht der Gruppe

Die Mauer einzureißen, das ist die eigentliche und vor allem anspruchsvollere Herausforderung. Das notwendige Werkzeug dafür wurde bereitgestellt, da war das Internet noch nicht einmal geträumt. Geliefert hat es 1937 ein Schriftsteller: Napoleon Hill. In seinem Bestseller „Think and Grow Rich“ (Denke nach und werde reich) hob er erstmals die Bedeutung einer Mastermind-Gruppe für den unternehmerischen Erfolg hervor.

Nimmt man es nicht allzu genau, so ist diese Mastermind-Gruppe am einfachsten mit einem Arbeitskreis vergleichbar, in dem fachliche Fragestellungen und Themen vorgestellt und lösungsorientiert diskutiert werden. Die Gruppe ist klein und überschaubar. Vier bis fünf Personen sollten es sein, die sich zwar informell organisieren, aber jeder von sich aus das Bedürfnis verspürt, die Gruppe auch durch Wissen und Zuverlässigkeit mit Leben zu füllen. Man ist dabei, weil man dabei sein will, und um von anderen zu lernen und selbst zu lehren. Freundlich sollten die Beteiligten sein, wachstumsorientiert und bereit, Informationen zu teilen. Und sie sollten sich gegenseitig ermutigen, ihre Pläne und Ziel zu verfolgen. Diese Anforderungen an die Persönlichkeit haben sich bis heute nicht geändert.

Die Geschäftsfelder sollten ähnlich sein, aber nicht in Konkurrenz stehen. Zeit ist ein wichtiger Faktor. Deshalb werden engere Grenzen gesetzt. Eine Stunde, vielleicht 90 Minuten. Länger sollte eine Session nicht dauern, sonst kommt man ins Plaudern und nicht zur Sache. Wo trifft man sich? Am besten im Real Life. Nichts ist förderlicher für soziale Beziehungen als das direkte Zusammentreffen. Im Notfall bleibt das Internet.

Wie und wo sich passende Masterminds finden lassen, dafür gibt es kein Patentrezept. Es ist zwar keine Schwierigkeit, in Foren, Communities oder Facebook-Gruppen erste Kontakte zu Solopreneurs aufzubauen, ob die aber wirklich kooperieren wollen, lässt sich nur durch „Trial and Error“ herausfinden. Als Alternative bieten sich professionelle Vermittlungsplattformen an. Aber auch hier ist der Nachteil, dass sich die Menschen nicht unmittelbar begegnen, dann ihre Verbindung stabilisieren und erst danach eine Gruppe bilden.

Ein Ausweg ist das erstellen einer Liste mit potentiellen Kandidaten, die man über die Familie, Freunde, den Bekanntenkreis und Arbeitskollegen persönlich kennt. Vielleicht finden sich auf diesem Weg auch noch andere Interessenten. Die muss man ansprechen und kennenlernen.

 

Grob lassen sich vier Ziele einer klassischen Mastermind Gruppe beschreiben.

  • Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen
  • Wissenstransfer
  • gegenseitige Motivation
  • und ein konstruktiver Umgang mit Fehlern.

Aufgaben werden durch die Gruppe ausgewählt, bearbeitet und einer Kritik unterzogen. Das kann die Beschreibung einer Projektidee sein oder die Erstellung eines Businessplans. Relevant ist, dass das Thema alle betrifft. Das eigene Wissen wird eingebracht, sodass sich das Know-how der Gruppe vernetzt und entwickelt. Durch gegenseitigen Zuspruch und positives Feedback wird das Zugehörigkeitsgefühl gestärkt und die Leistungsbereitschaft gesteigert. Eine positive Fehlerkultur ist dabei eine Selbstverständlichkeit. Die Mastermind-Gruppe wird somit zu einem Testfeld für die eigenen Fähigkeiten. Denn Fehler die hier auftreten, werden nicht sanktioniert oder versinken in einem Meer aus Schuldzuweisungen. Sie sind für jeden in der Gruppe ein Entwicklungshelfer, um besser zu werden. Dafür müssen sie allerdings offen reflektiert werden, was im Ego-Modus nicht funktioniert.

Hat man seine Mastermind-Gruppe gefunden und fühlt sich in der Gemeinschaft wohl, hält jeder die Blaupause in der Hand, um dieses Team in eine gemeinsame Unternehmung zu verwandeln. Es fehlt nur ein Schritt. Einer muss aussprechen, was vielleicht schon alle denken: Lasst uns gemeinsam ein Unternehmen aufbauen.

 

gunther-sosnaGastautor Gunther Sosna ist selbst Online Marketer und Lehrer. Twitter: @gunther_sosna

 

 

 

 

Beitragsbild: CC0, Tim Gouw (pexels) / Fuchs: CC0 unsplash / Team am Tisch: CC0 startup stock photos


Kommentare

2
  • Fabian

    Fabian Fabian

    Antworten Autor

    Mal eine neue Sichtweise auf das digitale Nomadentum, ein Beitrag, der nicht nur sagt „die sind aber alle doof“, sondern eine gewisse Grundproblematik aufzeigt, nämlich jeder für sich alleine.
    Trotzdem ist mir nicht ganz klar was hier die letzendliche Aussage sein soll? Gründet doch lieber alle gemeinsam Unternehmen? Wirkt auf mich dann doch etwas zu flach, wenn ich mir die Analyste von Solopreneuren in dem Artikel anschaue…
    oder habe ich was überlesen?

    geschrieben am

  • Gunther

    Gunther Gunther

    Antworten Autor

    Salute Fabian. Vielen Dank für deinen Kommentar und die Zeit, die du in den Artikel investiert hast. Ich muss einräumen, dass es eleganter gewesen wäre, hätte ich noch ausgeführt und begründet, warum Solounternehmer besser beraten sind, sich in Unternehmenskonstruktionen wie zum Beispiel Genossenschaften zu vereinigen.

    Man hat alleine wenig Optionen, überdauernd erfolgreich zu agieren. Dazu kommt der künstliche Wettbewerb. Durch die steigende Zahl an Einzelunternehmen in der digitalen Welt, die in vielen Bereichen im globalen Wettbewerb stehen, erhöht sich automatisch der Druck auf jeden.

    Im Ergebnis gibt es wenige „Gewinner“ (zu denen gehören natürlich die Auftraggeber, die sich Leistungen immer billiger einkaufen und die Unternehmen, die einem die Produktionsmittel an die Hand geben – gegen Cash natürlich) und ganz viele „Verlierer“, obwohl (ich hatte es beschrieben) sehr viele über teilweise außergewöhliche Fähigkeiten und vor allem viel Begeisterung und noch mehr Motivation verfügen.

    Entsprechend stellt sich für mich die Frage, warum man nicht sofort gemeinsam Firmen hochfährt, die alleine schon durch die schiere Zahl der Beteiligten eine unerhöhrte Schlafkraft haben. Die Antwort, warum dies nicht passiert, findet sich im Wettbewerb selbst. Man konkurriert zu viel und kooperiert viel zu wenig. Jeder will der Beste sein. Am Ende der Schleife konkurrieren wir gar mit uns selbst, indem wir zum Beispiel unseren Körper durch Sport, Nahrungsergänzung und Botox optimieren, um uns im Spiegel zu bewundern, verbunden mit der Hoffnung, andere sind beeindruckt. Wenn ich es auf die Spitze treiben darf: Die meisten Solounternehmer sind moderne Tagelöhner und bieten ihre Arbeitskraft (die sich andere Namen verpasst hat) feil. Dabei sind Unternehmer doch Arbeitgeber. Oder sind sie in Wahrheit Arbeitnehmer, die darauf hoffen, dass ihnen Arbeitgeber die Arbeit abnehmen …

    geschrieben am


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